Depot Sicherheit: Einlagensicherung Aktiendepot

In Zeiten niedriger Zinsen wenden sich immer mehr Anleger Wertpapieren und dem Handel an der Börse zu. Viele versprechen sich davon eine attraktivere Rendite als bei Tages- oder Festgeld. Dies kann auch durchaus von Erfolg gekrönt sein.Doch auch dann sollten Anleger eine Frage bedenken: “Wie sicher ist mein investiertes Geld?“ Dabei geht es allerdings nicht allein darum, was im Falle einer Bankeninsolvenz geschieht. Für eine optimale Sicherheit des Investments ist es auch wichtig, selbst tätig zu werden. Zum einen sollte man sich mit der Sicherheit des Wertpapierhandels im Allgemeinen beschäftigen. Wer online tradet, sollte sich zusätzlich mit Sicherheit beim Online Banking auseinander setzen.

Einlagensicherung Aktiendepot: Schützt die Einlagensicherung Aktien auch?

Geht es um Geldanlagen, kann man in der Regel davon ausgehen: Für den Schutz des Vermögens sorgt die Einlagensicherung. Aktiendepot und Wertpapiere stellen hier jedoch einen Sonderfall dar. Im Gegensatz zu fest auf Konten angelegtem Geld hat das Kreditinstitut auf Wertpapiere keinerlei Besitzansprüche. Eine Depotbank verwaltet die sich im Depot befindlichen Wertpapiere lediglich. Sie hat keinerlei Einfluss auf Fall oder Anstieg der Kurse. Insofern müssen sich Anleger im Falle einer Insolvenz keine Sorgen um ihre Geldanlage machen.

Eine insolvente Bank muss Kunden ihre Wertpapiere zurückzugeben, sodass sie diese auf Wunsch auf ein neu eröffnetes, anderes Depot übertragen können. Voraussetzung ist, dass der Depotinhaber der Bank keine Sicherungsrechte eingeräumt hat.

Aktiendepot: Einlagensicherung nur für Vermögen auf Sparkonten

Trotzdem spielt die Einlagensicherung eine Rolle für Depotinhaber. Schließlich liegen die Gewinne aus dem Wertpapierhandel häufig auf dem zum Depot gehörigen Referenzkonto. Dieses Geld kann, genauso wie anderes auf Sparkonten liegende Vermögen, im Insolvenzfall der Bank theoretisch verloren gehen. Um Anleger und ihr Erspartes zu schützen, wurde die gesetzliche Einlagensicherung eingeführt. Dank dieser sind Einlagen bis zu 100.000 Euro pro Kunde abgesichert, um diese davor zu bewahren, ihr vollständiges Erspartes zu verlieren. Sollte die Bank Insolvenz anmelden, also nicht mehr in der Lage sein, die Einlagen ihrer Kunden zurückzuzahlen, tritt der Entschädigungsfall ein.

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Depot, Einlagensicherung und Bankensicherheit
Zu den Mitgliedsbanken des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. gehören beispielsweise die Consorsbank, die OnVista Bank oder die comdirect Bank. Doch auch dabei gilt: Eine hohe Bankensicherheit gewährleistet grundsätzlich die Einlagensicherung. Depot und Wertpapiere sind jedoch auch ohne diese geschützt. Wertpapiere in einem Consorsbank Depot, einem OnVista Depot oder einem comdirect Depot müssen im Insolvenzfall herausgegeben werden, da sie sich nicht im Besitz der Bank befinden.

Einlagensicherung Aktien: Freiwillige Einlagensicherungsfonds

Über die gesetzliche Einlagensicherung hinaus, haben Banken die Möglichkeit, freiwillig Mitglied in privaten Einlagensicherungsfonds zu werden. Dazu gehört beispielsweise der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. Auf diese Weise kann die Sicherheit des Kundenvermögens noch einmal deutlich erhöht werden. Die Sicherungsgrenze liegt aktuell bei 20 %, was sich auf das haftende Eigenkapital der betreffenden Bank bezieht. Sollte also eine Bank mit einem haftenden Eigenkapital von 150 Millionen Euro insolvent gehen, so sind die Finanzen eines jeden Kunden bis zu 30 Millionen Euro abgesichert.

Aktien: Einlagensicherung nicht einziger Sicherheitsfaktor

Anleger müssen sich also keine Sorgen um ihr in Wertpapiere investiertes Geld machen. Es ist zwar so, dass die Einlagensicherung Aktien nicht absichert, dem Depot aber in der Regel keine Gefahr droht, wenn die Bank in Zahlungsschwierigkeiten gerät. Doch auch der Anleger selbst kann für mehr Sicherheit für seine Einlagen sorgen. Zuallererst sollte sich jeder, der den Schritt an die Börse wagt, im Klaren darüber sein, dass eine Investition in Wertpapiere ein höheres Risiko mit sich bringt als in klassische Kapitalanlagen. Wer sich zusätzlich hauptsächlich oder gerne online um seine Finanzen kümmert, sollte ein besonderes Augenmerk auf die Sicherheit beim Online Banking haben.

Sicherheit Broker: Wie sicher ist der Handel mit Wertpapieren?

Anleger, die darüber nachdenken, in den Handel mit Wertpapieren einzusteigen und zuvor noch keine Erfahrungen gemacht haben, sollten bedenken, dass dieser durchaus mit einem gewissen Risiko verbunden ist. Jeder Börsenneuling sollte sich Zeit nehmen, um Recherche zu betreiben und sich genau mit dem Thema auseinanderzusetzen. Der Börsenhandel unterliegt naturgemäß Schwankungen, die keiner mit absoluter Sicherheit voraussagen kann. Theoretisch ist es also möglich, dass der vollständige Einsatz verloren geht. In der Regel ist dies jedoch eher unwahrscheinlich. Wer klug und durchdacht mit Wertpapieren handelt und breit gestreut investiert, hat gute Chancen auf Erfolg. Gerade deshalb ist eine gute Information im Vorfeld und als Grundlage für den Handel unerlässlich.

Paar liegt entspannt in einer Hängematte

Ein weiterer Sicherheitsfaktor wird durch viele Broker zur Verfügung gestellt. Wer ein Depot eröffnet, muss häufig ein so genanntes Risikoprofil ausfüllen, das den Anbietern hilft, ihre Kunden einzuschätzen. Dabei werden sowohl bisherige Erfahrungen als auch die individuelle Risikobereitschaft abgefragt. Auf Basis dessen können Anleger in Risikoklassen eingestuft werden, für die wiederum verschiedene Wertpapiere angeboten werden können. Teilweise ist es möglich, dass Einsteiger gar nicht erst mit besonders risikoreichen Wertpapieren handeln können, um sie vor zu großen Verlusten zu schützen.

Ein weiterer Punkt mit dem manche Broker Sicherheit gewährleisten, ist ein Musterdepot. Dieses ist nicht nur für Neulinge, sondern auch für bereits erfahrene Trader sinnvoll. Mit einem Musterdepot können Strategien unter Realbedingungen ausprobiert werden, ohne dabei wirklich zu investieren.

Aktien Sicherheit: Online Banking

Immer mehr Finanzgeschäfte werden im Internet abgewickelt. Auch Broker bieten immer häufiger die Möglichkeit, online zu traden. Auch hier gilt: Wer sich etwas mit Online Sicherheit beschäftigt hat und einige Aspekte beachtet, muss sich in der Regel keine Sorgen um sein Vermögen machen. Die Sicherheitsvorkehrungen, die Banken und Broker treffen, sind darauf ausgelegt, das Online Banking für ihre Kunden so sicher wie möglich zu machen. Dazu gehören unter anderem folgende Punkte:

  • verschlüsselte Websites (https://)
  • Limit bei Überweisungen
  • Absicherung durch TAN und PIN
  • Warnung vor Phishing-Mails

Grundsätzlich sollte man besonders online und im Finanzbereich stets achtsam sein. Betrüger nutzen häufig täuschend echt wirkende E-Mails, die Kunden nach Angabe ihrer Kontodaten oder gar PINs fragen. Seriöse Banken verlangen jedoch in aller Regel keine Herausgabe persönlicher Daten per Mail. Auch Links in verdächtigen E-Mails sollten nie angeklickt werden. Zusätzlich ist eine verlässliche Antivirensoftware beim Online Banking sinnvoll.

Sicherheit und Einlagensicherung: Aktiendepots schützen

Vor allem wenn es um Finanzen geht, sollte Sicherheit großgeschrieben werden. Dabei kann man auf verschiedene Aspekte achten. Zum einen sollte man vermeiden, undurchdacht oder voreilig mit Wertpapieren zu handeln. Zum anderen ist es auch sinnvoll, bestimmte Punkte zu bedenken, wenn man online tradet. Einmal angelegtes Geld ist ebenfalls geschützt. Obwohl die Einlagensicherung Aktien und andere Wertpapiere nicht direkt betrifft, können Anleger trotzdem ganz entspannt bleiben. Wer darüber nachdenkt, an der Börse einzusteigen, kann dies also in der Regel ohne Sicherheitssorgen tun – vorausgesetzt er bedenkt einige grundlegende Punkte. Der erste Schritt zum erfolgreichen Trading ist die Suche nach einem passenden Depot, das man am einfachsten über einen Depot Vergleich finden kann.

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