Investmentfonds gewinnen an Attraktivität

Die schlechten Sparmöglichkeiten sprechen sich inzwischen auch außerhalb der Finanzkreise herum. Dank der Niedrigzinspolitik der EZB wird das Anhäufen von Sparguthaben immer unattraktiver, da kaum noch nennenswerte Zinserträge zu erhalten sind. Inzwischen erkennen auch viele deutsche Privatanleger, dass ihre derzeitig genutzten Anlageformen nicht mehr allzu attraktiv sind.

Investmentfond schlägt Tagesgeld

Mann vor einem Rendite-Wegweiser - Risiko oder Sicherheit?Dass sich die Einstellung der Deutschen zu den diversen Anlageformen ändert, kann man an der sinkenden Beliebtheit von Tagesgeld sehen. Bis vor einigen Jahren war diese Kontoform noch ein zuverlässiges Produkt für die meisten. Union Investment untersucht regelmäßig das Anlageverhalten der Deutschen und dessen Strömungen. Im ersten Quartal 2013 war das Tagesgeld noch mit bei den Spitzenreitern der Anlageformen vertreten und belegte Platz 2. Seit Herbst 2014 geht die Beliebtheit aber kontinuierlich zurück. Das zu Anfang gut verzinste Tagesgeld verliert angesichts minimaler Zinsen an Attraktivität.

Zugewinne erhalten hingegen Investmentfonds. 2013 noch auf dem vorletzten Platz gewinnt diese Anlageform mehr und mehr an Beliebtheit. Der Grund hierfür dürfte durchaus sein, dass man mit Fonds die Ertragsprobleme durch den Niedrigzins entgehen kann.

Handlungsbedarf wird deutlicher

Auch wenn sich Finanzexperten schon seit längerer Zeit intensiv mit den Folgen der EZB-Politik auch für die Sparer auseinandersetzt, scheint sich erst jetzt der notwendige Handlungsbedarf bei den Deutschen zu verdeutlichen. Je nach Einkommensklasse zweifeln immerhin 50 bis über 60 % der deutschen Anleger ob sich Anlagen, deren Rendite zinsabhängig sind, überhaupt noch rentabel sind. Das Wissen um den Handlungsbedarf, führt aber noch nicht zur Aktion. Erst 35 % der Deutschen überprüfen überhaupt, welche Möglichkeiten es zur Umschichtung von Vermögen gibt.

Zögerliche Annäherung

Die deutschen Anleger wünschen sich nach wie vor gerne sichere Anlagen mit geringem Risiko – auch wenn sich dadurch vielleicht höhere Erträge erzielen ließen. Dennoch gewinnen Investmentfonds an Beliebtheit. Immerhin 37 % der Befragten in der Umfrage von Union Investment können sich Fondssparpläne als Ergänzung in der Vermögensplanung vorstellen. Mit diesen kann man einen langsamen Einstieg in die risikoreicheren Investments machen.

Fondssparpläne bei Depotbanken

Viele Onlinebroker, wie auch die Consorsbank, bieten neben der Möglichkeit aktiv mit Aktien zu handeln, auch an Sparpläne bei ihnen abzuschließen. Meist sind diese mit monatlich gleich bleibenden Einzahlungen verbunden. Zahlreiche Varianten sind natürlich erhältlich und anbieterabhängig. Bei der Wahl einer Bank, für den Einstieg sollte man unbedingt darauf achten, dass das Depot kostenlos ist. Eine breite Auswahl an kostenlosen Depots findet man im Depotvergleich. Welche Sparpläne und Fonds die jeweiligen Depotbanken anbieten, erfährt man am besten direkt beim Anbieter.

direkt kostenloses Depot vergleichen und finden